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Im Schnitt werden die Deutschen immer reicher. Einerseits wächst das Vermögen durch das Sparen während der Pandemie, andererseits steigt es durch Kursgewinne an den Börsen.

Deutsche erwärmen sich für den Aktienmarkt

Laut der Deutschen Bundesbank stieg das Vermögen der Privathaushalte aus Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen im zweiten Quartal auf sieben Billionen Euro. Das sei ein Plus von 159 Milliarden Euro im Vergleich zum vorherigen Quartal. Offenbar legen die Deutschen immer noch Geld auf die hohe Kante, obwohl die Konsumbereitschaft nach den Lockerungen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie durchaus gestiegen ist.

Ein Grund für den Anstieg sind aber auch Gewinne aus dem Aktienmarkt. Die Zahl der Aktionäre wuchs während der Pandemie stark an. „Liquide oder als risikoarm wahrgenommene Anlageformen erfreuen sich insgesamt noch immer großer Beliebtheit, aber das Kapitalmarktengagement der privaten Haushalte nimmt seit Jahren zu“, zitiert die Tagesschau die Notenbank.

Im zweiten Quartal haben Privathaushalte Investmentfondsanteile für 24 Milliarden Euro erstanden, sowie Aktien für sieben Milliarden Euro. Gegenüber den Vorquartalen nahmen die Investitionen in Versicherungen und andere Altersvorsorgeprodukte allerdings ab. Trotzdem stieg das Vermögen in diesem Bereich um etwa 20 Milliarden Euro auf etwa 2,5 Billionen Euro.

Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg

Laut Tagesschau rechnen Ökonomen im Laufe des Jahres mit einem weiteren Anstieg. Durch Wertzuwachs bei Aktien oder Fonds soll das Geldvermögen auf 7,6 Billionen Euro steigen. 2022 rechnen die Experten sogar mit einem Anstieg auf 8 Billionen Euro.

Auch weltweit wächst das Vermögen: Laut dem Allianz Global Health Report 2021 ist es um fast zehn Prozent auf über 200 Billionen Dollar angestiegen. Grund seien vor allem Ersparnisse in Form von Bankeinlagen, die wegen der Pandemie häufig nicht ausgegeben wurden. Allerdings ist das Vermögen sehr ungleich verteilt. Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung besitzen demnach 84 Prozent davon – die unteren 30 bis 40 Prozent verfügen dagegen über sehr wenig bis kein Geldvermögen.

Titelbild: © pfluegler photo / stock.adobe.com
Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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