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Wie das Handelsblatt berichtete, wird die Zerstörungen durch die Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands und Nachbarländern die Versicherungsbranche mindestens 7,5 Milliarden Euro kosten.

Die Prämien der Rückversicherer dürften im kommenden Jahr deutlich anziehen, lautet die Prognose des Vorstandschefs der Hannover Rück, Jean-Jaques Henchoz. Grund sind die zahlreichen Großschäden, die durch Naturkatastrophen wie Hurrikan „Ida“ jüngst in den USA oder das Sturmtief „Bernd“entstanden sind. Besonders in den betroffenen Gebieten können Erstversicherer mit einem Anstieg des Preisniveaus rechnen. „Nur so können Rückversicherer zuverlässigen Risikoschutz in einem zunehmend herausfordernden Umfeld bieten“, sagte er Mitte September in einer virtuellen Medienkonferenz.

Die Gesamtschäden durch Naturkatastrophen folgen noch

Auch die beiden Wettbewerber Munich Re und Swiss Re hatten in den vergangenen Tagen steigende Prämien angekündigt. Für genaue Prognosen sei es aber laut Hannover-Rück-Vorstandsmitglied Sven Althoff noch zu früh. Mitunter liege die Spanne an versicherten Schäden den Experten zufolge zwischen 15 bis 30 Milliarden Dollar.

Konkrete Auswirkungen hingegen gibt es schon durch Sturmtief „Bernd“. Das Management der Hannover Rück rechnet mit Schäden von 200 bis 250 Millionen Euro, für die der Konzern aufkommen müsse. Der Gesamtschaden liegt aber noch deutlich darüber. Schätzungen nach wird die Versicherungsbranche mit mindestens 7,5 Milliarden Euro belastet. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft rechnet mit dem teuersten Naturgefahrenjahr jemals – Schaden und Unfallversicherer seien in die roten Zahlen gerutscht. Ähnlich hoch waren die Schäden nur 2002 mit 11,3 Milliarden Euro. 2021 stieg die Zahl erneut: „Die versicherten Unwetterschäden an Häusern, Hausrat, Betrieben und Kraftfahrzeugen dürften rund 11,5 Milliarden Euro ausmachen“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Erstversicherer mehr belastet als Rückversicherer

Da Erstversicherer nur einen Teil ihres Schadenbuchs durch Rückversicherer absichern, ergibt sich daraus eine Diskrepanz zwischen den versicherten Schäden und dem Aufkommen der Rückversicherer. So kommt es, dass bei der Hannover trotz enormer Umweltschäden in diesem Jahr die Summe der Großschäden auch im dritten Quartal noch im Rahmen der Erwartungen für 2021 liegt.

Titelbild: © photocrew / stock.adobe.com
Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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